Die Wabe als Wirtschafsfaktor

Malerisch durchzieht das Flüsschen Wabe das Gutsgelände. Es entspringt im Elm und mündet schließlich bei Braunschweig-Querum in die Schunter. In Lucklum speist die Wabe den Teich mit dem idyllischen Wasserfall im historischen Gutspark.

Im Großen Wirtschaftshof weitet sie sich zur von großen Kastanien umstandenen Pferdeschwemme aus.

In früheren Zeiten hatte die rund 25 Kilometer lange Wabe eine enorme wirtschaftliche Bedeutung. Ihr Gefälle, die konstante Wasserführung und somit die Antriebskraft nutzten schon im Mittelalter zahlreiche Wassermühlen. Allein in Lucklum gab es viele Jahrhunderte eine Kupfermühle, eine Steinmühle sowie eine Dorfmühle; im 19. Jahrhundert kam noch eine Gutsmühle dazu. Auch eine Pulvermühle – zur Herstellung von Schießpulver – wird im 16. Jahrhundert in Lucklum erwähnt. Heute sind die Mühlen dort leider verschwunden, trotzdem existieren noch einige an der Wabe, unter anderem die Wassermühle in Erkerode.