Keine Schließung der Wegwarte beabsichtigt

Auch in Zukunft soll es dort Konzerte und Tanzveranstaltungen geben.

Die Wegwarte soll als kultureller Anlaufpunkt in Lucklum und der Region auf jeden Fall erhalten bleiben. Das betonte Geschäftsführer Helmut Gockel, nachdem es wiederholt Anfragen dazu beim Rittergut gegeben hatte.

 „Wir haben keinerlei Absicht, die Wegwarte zu schließen. Im Gegenteil: Wir sind sehr daran interessiert, mit den bisherigen Pächtern, Christina und Wolfgang Goedeke, rasch eine tragfähige Einigung zu erzielen.“, bekräftigt Helmut Gockel. Ein Angebot dafür gebe es bereits, ein weiterer Termin für die Klärung von Details stehe in Kürze an, so der Geschäftsführer weiter. Der Pachtvertrag läuft zum Ende des Jahres 2019 planmäßig nach 20 Jahren aus. Das Rittergut wird das Wirtshaus Wegwarte dann federführend übernehmen. „Dem Ehepaar Goedeke haben wir angeboten, die Räumlichkeiten kostenlos zu nutzen und dort künftig weiterhin Konzerte und Tanzveranstaltungen zu übernehmen. Beide haben dazu schon positive Signale gesendet. Wir würden uns über eine zeitnahe Einigung über die Details unseres Angebots sehr freuen“, so Gockel. 

 

Das Rittergut Lucklum möchte, dass sich in der Wegwarte auch in Zukunft ein Publikum trifft, dass so bunt und vielfältig ist wie das kulturelle Angebot. „Die Wegwarte ist eine Institution in der Region – und das soll auch so bleiben“, unterstreicht der Geschäftsführer. „Trotzdem müssen wir langfristig und in großen Zusammenhängen denken. Wir haben auch eine Verantwortung für den gesamten Komplex - und das Gebäude der Wegwarte ist dringend sanierungsbedürftig. Das ist aber nur mit erheblichen finanziellen Mitteln möglich.“ Auch ein Rittergut müsse zudem wirtschaftlich denken und sein gastronomisches Angebot so aufstellen, dass es eine breite Zielgruppe anspricht, so Gockel.

 

Ziel des Rittergutes ist es, Gästen in der Wegwarte wie in Café und EventGut etwas zu bieten, dass für Alt und Jung, für Familien und Singles, für Radfahrer, Wanderer, Pilger und viele andere attraktiv ist. Das lasse sich aber nur mit einem Konzept umsetzten, dass alle gastronomischen Einheiten verknüpfe und aufeinander abstimme, so Gockel. „Gute Qualität, faire Preise und ein Umfeld, in dem sich alle wohl fühlen - das ist grob skizziert unser Antritt auf allen Ebenen.“

 

Die behutsame Weiterentwicklung des Rittergutes ist für Helmut Gockel besonders wichtig: „Einerseits möchten wir das Flair des Rittergutes und auch das Gesicht des Ortes erhalten. Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig, sich weiter zu entwickeln, neue Ideen zuzulassen und Veränderungen umzusetzen. Wir sind uns dieser besonderen Verantwortung sehr bewusst. Und hoffen in diesem Sinne, dass wir für die Wegwarte jetzt sehr schnell zu einer einvernehmlichen Lösung kommen!“