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Der Gutspark in Lucklum ist eine bislang wenig bekannte Anlage, die schon früh im 18. und dann im 19. Jahrhundert im englischen Stil entstanden bzw. weiterentwickelt worden ist. Exotische Bäume, eine Grotte, ein Teich mit kleiner Insel sowie Wasserfall zeugen von der ursprünglichen Schönheit, die der Erbauung der Bewohner wie auch der Gäste diente. Die knapp 400 Meter lange Lindenallee, jüngst wieder erneuert, bildete damals wie heute ein prachtvolles Entrée. Das Schöne wurde in früheren Zeiten aber auch mit dem direkt Nützlichen, d.h. mit großen Gemüse- und Obstgärten, verbunden.

Über die spannende Geschichte und Geschichten der Lucklumer Gartenanlage wissen die Kunsthistorikerin Elisabeth Dr. Vorderwülbecke von der Güterverwaltung Reinau und der zuständige Landschaftsarchitekt, der momentan an einem neuen Parkpflegewerk für das Rittergut arbeitet, anschaulich zu berichten. Am Samstag, 28. Juli bieten sie gemeinsam eine Führung durch den englischen Landschaftsgarten an. In einer guten Stunde erfahren die Teilnehmer also nicht nur, welche botanischen Raritäten im Lucklumer Gutspark gedeihen, sondern auch die historischen Hintergründe: Wer legte den Park an? Wie wurde er im Laufe der Jahrhunderte verändert und wie durch den Zeitgeist beeinflusst? Wie könnte ein Konzept für die historische Rekonstruktion des Landschaftsparks aussehen? Die Führung startet um 15.30 Uhr unter dem Schauer der großen Bauscheune und kostet 5 Euro; für Jugendliche bis 18 Jahren, Schüler, Studenten und Arbeitslose 2,50 Euro. Kinder bis 12 Jahre dürfen mit erwachsener Begleitung kostenlos teilnehmen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird bis Donnerstag, 26. Juli, um Anmeldung unter der Telefonnummer 05305/91200-15 oder per Mail unter cafegut@rittergut-lucklum.de gebeten. Bei Dauerregen entfällt die Führung.