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Mit einem Gottesdienst wird das Rittergut Lucklum am 23. Juni die Pilgerwegskulpturen des Bildhauers Magnus Kleine-Tebbe aus Braunschweig feierlich einweihen. Die Kunstwerke werden künftig am Ende der Lindenallee sowie entlang des Braunschweiger Jakobsweges, der auch über das Rittergut führt, zu sehen sein. „Wir laden alle Interessierten herzlich zur Einweihung ein“, so Gutspfarrerin Inka Baumann.

Beginnend in der Gutskirche soll der Gottesdienst auch auf dem Weg hin zu den Skulpturen gefeiert werden. Magnus Kleine-Tebbe wird dabei an den einzelnen Stationen seine Werke erläutern. Auch Dieter Prüschenk, Projektleiter des Braunschweiger Jakobsweges, Mitglieder des Pilgervereins Veltheim sowie Pfarrer Thomas Posten werden bei der feierlichen Einweihung dabei sein, die musikalisch begleitet wird vom Destedter Posaunenchor. „Wir freuen uns sehr über diese beeindruckenden Kunstwerke, die Besucher des Rittergutes künftig nicht nur erfreuen, sondern sicher auch zum Nachdenken anregen werden“, so Geschäftsführer Helmut Gockel. „Insbesondere für Pilgerinnen und Pilger ist der neue ‚Lucklumer Skulpturenweg’ eine ganz besondere Etappe.“

Brücke zwischen weltlichem und christlichem Ufer
Viele Werke von Magnus Kleine-Tebbe setzen sich mit christlichen Themen auseinander. Er selbst sieht sich als eine „Brücke zwischen dem weltlichen und dem christlichen Ufer der Gesellschaft.“ Die Arbeiten von Kleine-Tebbe, der an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg studiert hat, erzählen im Braunschweiger Land ihre ganz eigenen Geschichten. Mit Hammer und Meißel, mit Stecheisen oder mit Pressluftwerkzeug lässt er in traditioneller, handwerklicher Weise in Holz oder beispielsweise in Thüster Kalkstein oft mehr als lebensgroße Einzelporträts, Figuren- oder Tiergruppen auf seinem Braunschweiger Werkhof erstehen. Sie thematisieren unter anderem das Ideal eines Menschen, das Aufgehobensein in der Familie und christliche Glaubensgrundsätze.

Die Janusköpfigkeit mancher Figur – etwa wie beim Christuskopf – verweisen auf den Menschen Jesus wie auf den auferstandenen Jesus. Die zwei Tonnen schwere und drei Meter hohe Holzskulptur, angefertigt aus einer 350 Jahre alten Braunschweiger Eiche, wanderte übrigens bereits während des Lutherjahres 2017 durch die Braunschweiger Landeskirche. Nun wird der Christuskopf am seitlichen Ende der Lindenallee seinen festen Standort finden. Symbolträchtig und imposant sind aber auch die anderen Skulpturen: der gute Hirte, aus Muschelkalk gehauen, drei Tonnen schwer und fast drei Meter hoch, sowie die zweiteilige Skulpturengruppe aus Schafen und einem Hütehund, die künftig den Braunschweiger Jakobsweg im Abschnitt Lucklum flankieren werden. Sie können am 23. Juni erstmalig in Augenschein genommen werden. Inka Baumann: „Das wird ein ganz besonderer Gottesdienst, auf den ich mich schon sehr freue. Ebenso wie auf viele Gäste.“

Gottesdienst:
Termin: Sonntag, 23. Juni 2019, 14 Uhr – 16:00 Uhr
Ort: Start in der Gutskirche Lucklum
Wer sich den Weg zu den einzelnen Stationen nicht zutraut, kann gerne bei eine Tasse Kaffee im Gutshof verweilen, in dem später gemeinsam weiter gefeiert wird.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 21. Juni 2019 unter:
info@rittergut-lucklum.de oder 05305/91200-0.